Toplița

Das nördliche Tor des Kreises Harghita, eingebettet zwischen dem Călimani-, Gurghiu- und Giurgeu-Gebirge — ein Thermalwasser-Wasserfall, vier Jahrhunderte Bäderkultur und das einzige Jugendstilschloss Siebenbürgens.

650 m über dem Meer ~13.280 Einwohner 92 km von Miercurea Ciuc Nationalpark Călimani Erste Erwähnung: 1567 23% ungarisch
26–27°C Thermalwasser
10 m Travertin-Wasserfall
2 Skipisten
1658 erste Erwähnung der Quellen

Toplița ist das nördliche Regionalzentrum des Kreises Harghita am Oberlauf des Mureș, am Eingang der Toplița–Deda-Schlucht — dort, wo das Călimani-, Gurghiu- und Giurgeu-Gebirge aufeinandertreffen. Die Stadt wurde 1567 von Szeklern gegründet und war einst ein Zentrum des Gheorgheni-Holzhandels und der Flößerei auf dem Mureș.

Der größte Schatz der Stadt ist das mesothermale Mineralwasser: die Quellen des Bánffy- und Urmánczy-Bades wurden bereits 1638 von Fürst Georg Rákóczi I. aufgesucht. In der Stadt steht das einzige Jugendstilschloss Siebenbürgens (Urmánczy), einer der schönsten Travertin-Thermalwasserfälle Europas; als Tor zum Nationalpark Călimani-Gebirge bietet sie zudem Wintersport und wildromantische Natur.

Praktische Hinweise

Anfahrt
Landstraßen DN15 und DN12, Bahnstrecke 400
Aus Gheorgheni: 32 km · Aus Borsec: 24 km
Beste Reisezeit
Ganzjährig
Sommer: Thermalbäder; Winter: Skifahren
Unterkunft
Banffy · Mureș · Terra Resort · Glamping 4 Us
12+ Pensionen und Villen in der Stadt

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Naturwunder

Toplița liegt am Schnittpunkt dreier Gebirge — des Călimani-, Gurghiu- und Giurgeu-Gebirges. Das spektakulärste Schauspiel ist der rund 10 Meter hohe Travertin-Thermalwasserfall, über den 26–27 °C warmes Mineralwasser stürzt. Die Umgebung umfasst den Nationalpark Călimani-Gebirge, den Oberlauf des Mureș und die malerische gedeckte Holzbrücke des einstigen Urmánczy-Gutes.

Thermalbäder und Wellness

Die mesothermalen Mineralwasser von Toplița wurden bereits 1638 von Fürst Georg Rákóczi I. aufgesucht. Die beiden historischen Bäder der Stadt — das 27 °C warme Bánffy-Bad und das 26 °C warme Urmánczy-Bad, letzteres mit dem größten Becken der Region in Olympia-Größe (50×20 m) — sind ganzjährig geöffnet; daneben bietet das moderne Bánffy-Wellnesszentrum Innen- und Außenerlebnisse.

Aktivtourismus

Toplița bietet ganzjährig Bewegung: im Winter erwarten Anfänger wie Fortgeschrittene die Pisten Bradul und Măgheruș, dazu Rodeln und Eislaufen im Freien. Im Sommer locken die Wanderwege des Călimani-Gebirges, vier Radrouten (Richtung Gălăuțaș, Călimani-Gebirge, Călimănel und Tarnița-Gipfel) sowie forellenreiche Bergbäche die Naturfreunde an.

Kultur und Erbe

In der Stadt steht das einzige Jugendstilschloss Siebenbürgens, das Urmánczy-Schloss, errichtet zwischen 1903 und 1907. Das religiöse Erbe ist vielfältig: das orthodoxe Sankt-Elias-Kloster aus dem 17. Jahrhundert, die 1867 geweihte römisch-katholische Kirche und die reformierte Kirche von 1895 stehen sämtlich unter Denkmalschutz. Das Volkskundemuseum Toplița lässt das örtliche Brauchtum lebendig werden.

Geschichte

Toplița wurde 1567 von Petrichevich Horváth Kozma gegründet und war jahrhundertelang ein Zentrum des Gheorgheni-Holzhandels und der Flößerei auf dem Mureș. Ihre Quellen wurden 1638 von Fürst Georg Rákóczi I. besucht; im 19. und 20. Jahrhundert wurde die Familie Urmánczy zur treibenden Kraft des architektonischen und wirtschaftlichen Aufschwungs der Stadt. 1952 erhielt sie das Stadtrecht und wurde 2002 zur Munizipalstadt erhoben.

Dorfleben und Umgebung

Zu Toplița gehören acht Dörfer, die eine authentische ländliche Lebensweise bewahren. Entdecke die Sehenswürdigkeiten der Umgebung auf der Karte!

Kontakt

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Kreis Harghita, Szeklerland
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